5000 AtomkraftgegnerInnen auf 4 1/2 km: Auch Lüneburg war zahlreich in der Menschenkette vertreten!

Es ist der hervorragenden Arbeit der Lüneburger Aktionsgruppe zu verdanken, dass sich so viele Menschen begeistert und überzeugt an der Menschenkette beteiligt haben. Dabei ist es ist wohl auch die Begeisterung der Gruppe selbst, die nach außen auf die Menschen in Lüneburg und Umgebung ausgestrahlt und gezündet hat. Wer konnte sich so viel gezeigtem Engagement entziehen! Und so war die Lüneburger Menschenkette nicht nur Teil eines großen Ereignisses innerhalb der Anti-Atom-Bewegung, sondern auch ein neuer Impuls für gruppenübergreifendes politisches Engagement in und um Lüneburg, das für die Zukunft große Hoffnungen weckt.

Die gesamte Organisation der Lüneburger Kette ist als äußerst gelungen zu bezeichnen: die Beschaffung und Belegung von 17 Bussen, Parkplätze in Besenhorst, Toiletten, Pressearbeit, Fahrradtour, Verpflegung, aktuelle Informationen über das Internet und noch vieles mehr. Da haben viele unermüdlich ihre Fähigkeiten und auch ihre Freizeit eingebracht. Alle Achtung!

Wir zitieren aus einer von vielen an die Aktionsgruppe gesendeten E-Mails, die stellvertretend für das steht, was wohl alle TeilnehmerInnen der Menschenkette empfunden haben mögen:

"Ein großes Dankeschön an alle Lüneburger Aktionsgruppen für die perfekte Organisation der Menschenkette!
Unsere einhellige Meinung war, dass der Verlauf der gesamten Aktion hervorragend war und nicht besser hätte klappen können. Von der Einteilung der Busse über die Betreuung und Versorgung mit Informationen: Es lief alles wie am Schnürchen, die Stimmung war bestens. Die Demonstration war dadurch mehr als nur eine öffentliche Willensbekundung, sie bescherte darüber hinaus einen schönen Tag.
Da ich nicht hinter die Kulissen schauen kann, wer was gemacht hat, geben Sie die positive Kritik doch bitte an alle diejenigen weiter, denen sie zukommt."


Ein bewegter Rückblick auf diesen besonderen Tag von einem der Organisatoren ist unterhalb der Fotoreihe zu lesen.

Die Presseerklärung des Lüneburger Aktionsbündnis Menschenkette gegen Atom - 146.000 fordern das Ende der Atomkraft
finden Sie hier als PDF-Datei .

Siehe auch unsere Fotoberichte Unglaublich aber wahr: 120000 Menschen bildeten eine Kette zwischen Brunsbüttel und Krümmel. Hochstimmung am AKW Krümmel und
23.04.2010: Der Krümmel-Treck erreicht Lüneburg - optimistische Stimmung bei der Kundgebung auf dem Marktplatz


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Hier ein sehr bewegter Rückblick von Dirk Werner, Aktionsgruppe OTTO, einem der Hauptorganisatoren der Lüneburger Menschenkette:
"Hallo ihr wilden Menschenkettemenschen,

ich schließe mich dem Schulterklopfen gerne an - tausend Dank gebührt allen die dabei waren! Alle meine Erwartungen sind heute übertroffen worden. Sehe uns noch um 11.00 Uhr entspannt aber sehr erwartungsvoll auf der Wiese sitzen, Julia und ihre Leute hatte längst alles abgeflattert und warteten mit uns auf die Masse, sie kamen ja erst ganz zögerlich, als die ersten Busse und dann die große Schar der FahrradfahrerInnen um die Ecke bog - die erste Gänsehaut - die Menge der Fahrräder auf dem Hof war unglaublich!!! Für mich der beeindruckendste Moment. Ariane und Claudia strahlten und waren sogleich dabei die Rückfahrt zu organiseren - ganz schön profimäßig!!! Bei Bauer Buhk war der Spargel um 12.00 ausverkauft und Kaffee und Würstchen haben ein bisschen für Entlohnung gesorgt.

Als nun auch die Pkws und die Busse kamen, wirkte auf einmal alles wie ein Volksfest, man/frau nahmen sich in die Arme, staunten und gingen entspannt in Richtung Escheburg - schon jetzt sahen wir, dass eine geschlossene Kette möglich wäre!

Einige Lüneburger konnten uns leider nicht erreichen, sie standen in einem kilometerlangen Stau, da die B404 zur Auffahrt auf die B5 von zwei Polizisten viel zu früh gesperrt wurde, das passierte leider vor 13.30 Uhr. Die Autos fuhren Not gedrungen einen langen Umweg oder landeten in Bergedorf. Als Entschädigung durften nun alle Autos bis 14.00 an die Strecke ran fahren - für einige zu spät! Sorry - erst sehr spät gelang es mir mit Hilfe eines Rechtsanwaltes diese Polizeisperre aufzuheben.

Doch um 14.00 Uhr stand die Kette schon fast und wir waren alle fassungslos, als wir die erste Meldung von Brunsbüttel und Hamburg hörten - auch dort standen tausende von Leuten und hielten sich tatsächlich an den Händen!!! Die Seile waren also umsonst dabei und die Stimmung wurde immer heiterer dank des Hochdruckgebiets namens „Otto“—es versorgte uns mit Wärme und viel Sonnenstrahlen! Danke Ariane! Unsere aktiven Wellen wurden jetzt immer sportlicher und die Sonne brannte dazu auf strahlende Gesichter -aua- Sonnenbrand-Lücken gab es wohl nur kurz in Geesthacht, aber Julia und andere Helfer rückten die Massen zusammen. Auch Andreas erzählte der Menge Geschichten aus seinem Leben, von seiner wilden Kindheit und seine Bindung an die Grünen. Bernd rannte unermüdlich auf und ab, mehr nach links, dann nach rechts, versorgte die Menge mit Infos und Sprüchen! Ganz allmählich gestaltete sich eine perfekte Kette!
Wow - 5000 Leute - ein toller Tag!
Wir fuhren noch nach Krümmel, tanzten zu Sanktpaulitanzmusik und freuten uns mit der BI.
Lina von ZuSa und Georg von den Falken filmten und interviewten unsere Bündnissprecher und freuten sich mit uns über die Aktionen.
Bei Subkontur stehen die ersten Bilder schon im Netz: www.subkontur.de

Bis bald und laßt uns feiern!
Liebe Grüße Dirk"

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Ingbert Petersen