Welle an Selbstverbrennungen in Tibet

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In Tibet werden die Grundrechte auf Leben, Freiheit und Sicherheit der Person von den chinesischen Sicherheitskräften auf teilweise brutale Weise verletzt. So kommt es immer wieder zu willkürlichen Festnahmen nach friedlichen Protesten oder nach öffentlichen Meinungsäußerungen, mit anschließender Folter oder Misshandlungen bis zum Verschwindenlassen missliebiger Personen. Ferner werden die Glaubens- und Religionsfreiheit  vom chinesischen Staat rigoros unterdrückt mit dem Ziel, die Tradition des tibetischen Buddhismus und damit die Identität der Tibeter zu zerstören.

 


Um auf ihre verzweifelte Lage insbesondere in den buddhistischen Klöstern hinzuweisen, haben sich im Jahr 2011 neun buddhistische Mönche verbrannt, die meisten davon im Oktober diesen Jahres. Die chinesischen Sicherheitskräfte reagieren auf diese Selbstverbrennungen mit noch stärkeren Repressionen, so dass sich eine äußerst bedrohliche Menschenrechtssituation in Tibet entwickelt. Daher sind Politik und engagierte Weltöffentlichkeit ganz dringlich aufgerufen, der chinesischen Repressionspolitik in Tibet entschiedenen Protest entgegenzusetzen.

Umfangreiche Informationen zur Menschenrechtslage in Tibet und zu öffentlichen Aktionen erhalten Sie bei der Tibet Initiative Deutschland.