Mumia Abu Jamal benötigt dringend internationale Unterstützung
Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 13. Januar 2012 um 21:12 Uhr Geschrieben von: Subkontur Freitag, den 13. Januar 2012 um 19:30 Uhr

Nach fast 30 Jahren im Todestrakt soll der afroamerikanische Journalist und Menschenrechtsaktivist Mumia Abu Jamal in den "Normalvollzug" verlegt werden. Zuvor hatte der US Supreme Court im Oktober 2011 festgestellt, dass das 1982 gegen Mumia in einem unfairen Pozess ausgesprochene Todesurteil rechtswidrig war.
Wer aber nun hoffte, dass sich damit die Verhältnisse für Mumia bessern würden, sieht sich gründlich getäuscht:
Im SCI Mahanoy Gefängnis in Frackville, PA, in welches Mumia am 10. Dezember 2011 verlegt wurde, ist er einer vollständigen Isolation unter restriktivsten Bedingungen ausgesetzt, welche nichts mit einem "Normalvollzug" zu tun haben. Menschenrechtsaktivisten sehen darin eine gezielte Schikane durch die Gefängnisadministration.
Doch Mumias Unterstützer_innen geben weltweit nicht auf: Ihr Ziel bleibt immer noch seine Freilassung. So wird es auch in diesem Jahr wieder viele Veranstaltungen des solidarischen Protestes geben. Zunächst aber scheint es äußerst wichtig, der Justiz und der Gefängnisadministration zu zeigen, dass die Solidarität und Unterstützung für Mumia ungebrochen ist und dass seine Haftbedingungen im Gefängnis unter öffentlicher Beobachtung stehen. Zu diesem Zweck sollten Unterstützer_innen daher Mumia Briefe schreiben, um ein nicht zu übersehendes Zeichen der Anteilnahme zu setzen.
Weitere Informationen: Mumia in kompletter Isolationshaft



