Schulfrei für die Bundeswehr

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Eine bundesweite Initiative von Friedensverbänden, kirchlichen Akteuren und der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft wehrt sich gegen den verstärkten Einsatz von Jugendoffizieren der Bundeswehr in Schulen.

Acht Bundesländer haben bereits Kooperationsverträge mit der Bundeswehr abgeschlossen.

Im Gegensatz hierzu fordert die Initiative , dass Friedensbildung zu einer Kernaufgabe an Schulen wird.  Durch Friedensbildung könne der Blick der Jugendlichen für Fragen von Krieg und Frieden geschärft, ihr Urteilsvermögen gefördert und ihnen Handlungskompetenzen vermittelt werden. Eine einseitige schulische Orientierung auf Friedensdienst als Militärdienst laufe aller Friedensethik zuwider.

Die Initiative will an der Friedensbildung interessierten Lehrer/innen geeignetes Unterrichtsmaterial zur Verfügung stellen und ebenfalls qualifizierte Referent/innen vermitteln.

Informationen gibt es bei www.friedensdienst.de und www.schulfrei-fuer-die-bundeswehr.de.